REVIEWS |
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STALKER
MAGAZIN Germany 9 von 10 Punkten) |
Vor acht Jahren wurde in einem kleinen Schweizer Dorf Aimee Cares
gegründet, nach langer und intensiver Vorarbeit ist nun Ihr
Debüt Album „her golden age" auf dem Markt. Aimee
Cares vereinen harte Gitarren mit einer feinen, melancholischen
Stimme und haben keine Ängste, ihren diversen Effekten, Synthesizern
und Geräten schräge Tone zu entlocken. Sängerin und
Bassistin Stefanie Buri überrascht auf dem Album mit einer
feinen wie aber auch einer rockigen Stimme. Durch diese Stimme scheint
es fast wie eine Mischung aus Guano Apes und The Gathering. Guter
Sound mit dem nötigen Groove und viel Abwechslung. Instrumental
wäre noch ein bisschen mehr zu erwarten aber dies wird sich
sicher beim nächsten Album zum positiven entwickeln. Mal wieder
eine klasse Band aus der Schweiz. Checkt die Tourdaten dieser Band
unbedingt aus... |
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SELFISH.de
(5 von 10 Punkten) |
| Was
soll man erwarten, wenn man in der Promo-Beilage mit Aimee Cares
eine Mischung aus Skin von Skunk Anansie und Marta von Die Happy
versprochen bekommt? Nicht viel, außer ein bestimmtes Bild
das man so schnell nicht aus dem Kopf bekommt. Aber verflixt, mit
diesen beiden Koordinaten ist die Musik der schweizerischen Kombo
aber auch wirklich treffend umschrieben, denn nicht nur rein stimmlich
trifft es den Nagel ziemlich auf den Kopf: Die Vocals von Stefanie
Buri und die dicke Rock-Produktion lassen einem keine große
Wahl, ist das Album „Her Golden Age" von Aimee Cares
doch der Inbegriff von standardisierter alternativer Rockmusik.
Das hört sich schwer nach Massengeschmack und Beliebigkeit
an - und so richtig bekommt man diesen Eindruck während der
zehn Songs auch nicht mehr los. Sicher, die Riffs, die Melodien,
die Stimme - das alles passt, aber es ist auch irgendwo einheitlich
dahinwabernd. Keine Ecken, keine Kanten - nur wohlig geformte Radio-Rock-Songs
für Leute, denen Die Happy zu langweilig und Skunk Anansie
zu soulig ist. Mag sein, dass die gute Produktion, die vordergründig
platzierten Vocals, die mächtigen Riffs und die handwerklich
wirklich guten Rock-Songs vielen richtig gute Unterhaltung bringt
- aber einen bleibenden Eindruck hinterlassen Aimee Cares eben nicht.
Vielleicht hätten sich die Vier eher an Bands wie Lá
Par Force orientieren sollen, die es in ähnlicher Konstellation
schaffen, Melodie, Kraft und Spannung in bester Post-Rock-Manier
zu einem neuen, großen Ganzen zu vereinen. So bleibt „Her
Golden Age" aber leider nur ein gut produziertes, unterhaltendes
Rock-Album für die bereits oben erwähnte „Fans von
..."-Fraktion. Schade eigentlich. |
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ROTERFADEN.org
Germany |
Die Ziele scheinen hochgesteckt. Für eine Band mit Punkhintergrund
das erste richtige Album als goldenes Zeitalter anzupreisen, spricht
entweder für eine gehörige Portion Selbstbewusstsein oder
für ein Konzeptalbum. Ob es sich nun mit „Her Golden
Age" um ein Konzeptalbum handelt, kann ich nicht mit Gewissheit
sagen, aber Selbstbewusstsein darf die Band um Sängerin und
Bassistin Steffi Buri nach den ersten Durchläufen der Cd wohl
an den Tag legen. Punkhintergrund ist musikjournalistisch wohl mittlerweile
wohl mit Indie Rock gleichzusetzen, und genau den spielen AIMEE
CARES aus der Schweiz auch. Die Band hieß früher SICK
CONDITION und ihr Sound war damals noch etwas brachialer, doch auf
„Her Golden Age" werden dem Hörer zwischen heftigen
Gitarrenriffs auch ruhigere Töne geboten. Dummerweise klingen
AIMEE CARES in ihren Sturm- und Drangphasen etwas nach SKUNK ANANSIE
oder den SMASHING PUMPKINS, was sicher nicht ganz geschmacksicher
ist, aber das ganze Album lebt von den melancholischen Momenten
in Steffies Stimme. Kurzum: Hätte die Band noch etwas mehr
auf die musikalischen Ausbrüche verzichtet, wäre hier
wirklich schon das goldene Zeitalter der Band angebrochen. Die Platte
ist schön unverkrampft und treibend, Bass und Schlagzeug zielen
immer nach vorne, allein die teilweise vorhandenen Gitarrenattacken
überzeugen mich nicht ganz. Und leider fehlt es dem Album etwas
an Rotzigkeit.. Die Songs bewegen sich alle im Midtempo Bereich
und auch nach einigen Durchläufen lässt sich noch kein
echter Hit ausmachen.Was „Her Golden Age" aber für
sich sprechen lässt, ist der wunderbare Gesang der Frau Buri.
Zerbrechlich und melancholisch, aber nie übertrieben oder pathetisch.
Ein schönes Debütalbum einer Band, die sich hoffentlich
noch weiter entwickeln wird. Abschließend bleibt noch zu erwähnen,
dass „Her Golden Age" in den Weilheim Studios aufgenommen
wurde, was sicher den ein oder Anderen zu interessieren scheint,
aber nichtsdestotrotz fallen mir wirklich vergleichbare Bands nicht
ein. Ein beachtenswertes Debüt ist es aber dennoch. |
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SUEDKURIER
Germany |
| Wer
auf modernen Indie- oder College-Rock steht und sich gerne von einem
weiblichen Gesang, der mal liebreizend, mal traurig und dann wieder
wütend klingt, verzaubern lässt, sollte Aimee Cares nicht
verpassen.
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SLAM
MAGZAIN Austria (5 von 10 Punkten) |
| Was
als Erstes auffält: Der Sound ist etwas dünn, brav, vorsichtig,
zurücknehmend, nicht alles preisgebend. Stefanie Buri trägt
ein schweres Los. Wie auch immer sich die Klangfarbe ihrer Stimme
präsentieren würde, eines ist sicher: Der Vergleich mit
Skin von Skunk Anansie und Marta Jandova von Die Happy. Für
Guano Apes Sandra Nasic ist sie zu sehr Mädchen, zu wenig dreckig.
Tja, und sonst gibt's da ja leider fast niemanden mehr, mit dem
man eine Sängerin der alternativen Rockszene vergleichen könnte.
Eine wahre Schande eigentlich. Die Schweizer Band Aimee Cares hat
zumindest „her golden age" eingeläutet, der Zenith
wird mit diesem album aber leider nicht erreicht werden können.
War es ein Schnellschuss? Wollte das Quartett zu viel? Konnten powervolle
Live-Perfomances auf Platte nicht umgesetzt werden? Ist stille und
Ruhe das Konzept der Band? Mut zur Langweile eine Philosophie? Mit
weniger Flehen und Winseln in der Stimme und gezielt eingesetzten,
inbrüngstigen scream-your-heart-out-Passagen würde vieles
Wett gemacht werden können. Und statt eintönigem Klangteppich
ein bisschen kantigere Gitarrenriffs.
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OX
Fanzine |
Die
Schweizer Aimee Cares werfen acht Jahre Erfahrung in die Waagschale.
Und ihr Debut her golden age ist kein Leichtgewicht geworden. Wuchtige
Gitarren und die kraftvolle Stimme der Sängerin Stefanie bestimmen
das akustische Erscheinungsbild der Gruppe. Keineswegs zufällig
ergänzen hier und da ruhige Momente die professionell geschriebenen
und produzierten Songs. Mit diesem Rezept haben es vor einigen Jahren
schon einmal Bands aus dem Probekeller auf die ganz grossen Bühnen
geschafft: Die Happy und Guano Apes hiessen die, wobei Aimee Cares
den Crossover Sound der 90er nicht bloss übernommen haben,
sondern mit wenigen modernenen Elementen verquicken. Zwar liegen
ihre Songs auch auf einem fett gepolsterten Bett aus Gitarren, doch
scheint her golden age nur stellenweise geeignet für eine Party
mit kollektiv hüpfenden Dancefloor. Eher schon für ein
gemütliches Treffen mit Freunden, während draussen so
richtiges Scheisswetter herrscht. Wenn dann noch jemand aufhorcht
und fragt: He was läuft denn da gerade? Dann können Aimee
Cares das zehnjahre nach Alternative-Rock durchaus als Pluspunkt
für sich verbuchen. |
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CDSTARTS.de |
Woche
für Woche treten neue Bands aus dem Alternative-Rock-Sektor
an, um diesem musikalischen Relikt aus den 90er Jahren ihren frischen
Stempel aufzudrücken. Leider gelingt das ehrenwerte Vorhaben
in den allermeisten Fällen nicht und die Newcomer dümpeln
im Untergrund vor sich hin. Mit der aus dem Raum St. Gallen in der
Schweiz stammenden Band Aimee Cares steht nun der nächste Vertreter
mit seinem Debütalbum in den Startlöchern, um aus dem
Meer der Veröffentlichungen herauszustechen. Und das könnte
zur Abwechslung mal gelingen. Aufmerksamkeit erregt zum Beispiel,
dass mit der 24jährigen Stefanie Buri eine Frau das Mikrofon
(und den Bass) bei den Schweizern bedient. Zudem sticht ins Auge,
dass ein gewisser Mario Thaler für die Produktion verantwortlich
ist, was er schon bei The Notwist, Slut und den Sportfreunden Stiller
war. Damit finden sich zumindest zwei Faktoren, mit denen Aimee
Cares punkten können: Eine starke Sängerin, die stimmlich
mit der guten Skin (ehemals Skunk Anansie) vergleichbar ist und
ein Produzent, der aus den dezenten Rocksongs das Maximum herauskitzelt.
Denn mit fetten Gitarrenriffs und eingängigen Melodien werfen
Aimee Cares eher sparsam um sich. Dafür regieren unter den
zehn Songs meist Molltöne sowie Laut/Leise-Effekte. Das hat
durchaus seine Reize und ist für ein Debütalbum absolut
akzeptabel. |
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BIZARRE-RADIO.de |
Eine
genauso fähige wie gegensätzliche Hintermannschaft haben
sich Aimee Cares da für ihr Debut engagiert: Produziert hat
Mario Thaler (bekannt für seine Arbeit mit Slut und The Notwist),
aufgenommen wurde "Her Golden Age" in den Uphon Studios
Weilheim, das Abmischen übernahm Brad Vance, der schon für
Lagwagon und No Use For A Name hinter den Reglern stand. Was kann
man da erwarten? Eine Mischung aus Indiepop und Punkrock etwa?
Nicht doch, Aimee Cares machen lupenreinen Alternative
Rock mit der einen oder anderen feinen Nuance. "Amazing Goodbye"
und "Emotional" starten mit einem Sound, den man am Anfang
des Jahrtausends noch ohne sich zu schämen mit "Emo"
bezeichnen und sogar gut finden konnte. Hätten die Get Up Kids
eine Sängerin gehabt, so ähnlich hätte sich das wohl
angehört. Öfter kochen allerdings die Reminiszenzen an
Crossover-Bands à la Guano Apes auf, nicht nur wegen des
ähnlich prägnanten und vielseitigen Organs von Frontfrau
Stefanie. Davon mag man im Jahr 2008 halten was man will, auf jeden
Fall klingt "Her Golden Age" wesentlich unverbrauchter
als alles, was zum Beispiel Die Happy seit ihrem ersten Album abgeliefert
haben. An Eigenständigkeit und Eingängigkeit fehlt es
allerdings, und genau diese Eigenschaften waren das Kapital der
bisher genannten Bands. Kein "Red Letter Day", kein "Open
Your Eyes", kein "Supersonic Speed" oder "Goodbye"...kein
Hitpotential eben.
Ein solides Debut haben Aimee Cares aber allemal
abgeliefert und wenn sie mit ihren Liveauftritten begeistern können
werden sie ihre Szene auf jeden Fall finden. Ob eine Tour mit einer
stilistisch eher unpassenden Band wie Psychopunch der richtige Weg
ist sei mal dahingestellt, sich den Arsch abspielen hat andererseits
noch niemandem geschadet...
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LETMEENTERTAINYOU.de
(3/4 Punkten) |
Mit
neuen, aufstrebenden Rock-Bands ist das derzeit so eine Sache: Unterm
Strich klingen sie irgendwie alle gleich – mal mehr nach US-Mainstream,
mal mehr nach britischem oder skandinavischem Schrammelsound. Mit
Aimee Cares aus der Schweiz verhält sich das aber zum Glück
anders: Überraschend ungezwungen und unangepasst rockt das
Quartett auf dem Debütalbum „Her Golden Age". Das
erinnert ein wenig an die Anfänge von Die Happy, Guano Apes
oder Skunk Anansie. Vor allem die markante Stimme von Frontfrau
Stefanie Buri verleiht den zehn krachend-melodischen Songs das gewisse
Etwas. Die Arrangements hätten durchaus noch etwas griffiger
ausfallen können. Doch vielleicht gerade die Unberechenbarkeit
der Titel und der spontane Live-Charakter der Produktion lassen
das Ganze so frisch und authentisch klingen. Das macht definitiv
Lust auf mehr! Fazit: Ein knackiges Rockdebüt! |
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ALLSCHOOLS.de
E-MAGAZIN |
Komisch.
Hatten sich die GUANO APES nicht aufgelöst ? Ach was kann ja
auch DIE HAPPY sein. Ne aber auch das sind sie nicht. AIMEE CARES
heißt die junge Band, die hier die Ohren beehren. Die Schweizer
Band gibt es bereits seit 8 Jahren und in dieser Zeit tat sich einiges.
Auftritte auf Festivals wie dem Highfield haben die Dame und die
Herren bereits hinter sich und als Produzent konnte man Mario Thaler
gewinnen, der bereits Bands wie THE NOTWIST, SLUT und die SPORTFREUNDE
STILLER produzierte. Gemastert ist die Platte von Brad Vance der
bereits mit Bands wie LAGWAGON und NO USE FOR A NAME arbeitete.
Große Namen also und teilweise bietet das Album tatsächlich
große Momente.Das Album beginnt sofort stürmisch und
geht auf die vollen. Zwar erinnert die Stimme ein wenig an DIE HAPPY
was sich aber nach und nach verläuft, denn AIMEE CARES haben
genügend eigenes Potenzial und brauchen nicht an drittklassigen
Bands festhalten. Mal rockig, mal ruhig aber immer mit genügend
Gefühl und Eigenständigkeit. Natürlich zaubern AIMEE
CARES kein Meilenstein aus den Ärmeln, dafür klingt es
an zu vielen Stellen noch etwas zu platt aber die großen Momente
gibt es trotzdem. Wie gesagt – Potenzial ist genügend
da, hier heißt es nur frei schwimmen von besagten Bands und
schon könnte es klappen... |
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RAUTEMUSIK.fm
INTERNETRADIO |
Einlegen,
Playtaste betätigen, freuen. Das dürften die ersten Handlungsschritte
beim Hören des Debütalbums von Aimee Cares sein. Die schweizer
Band versteckt sich mit ihrer Musik in keinster Weise hinter dem
landestypischen Steinmassiv. Direkt im ersten Lied wird der Hörer
von einer Wand aus Gitarrenriffs auf der Platte willkommen geheißen.
Sobald Stefanie Buris Stimme "Amazing Goodbye" komplettiert,
erkennt man Bekanntes. Die Happy lässt grüßen.Fluch
oder Segen, der Vergleich mit Die Happy wird Aimee Cares, so lange
die Band bestehen wird, verfolgen. Stets werden sie an der Die Happy
Messlatte gemessen werden, der Sound ist einfach zu gleich.Dennoch
wird ihre Musik dadurch nicht schlechter. Das Schlagzeug wummert,
die Gitarren schrammeln, ein wahrer Soundteppich erschlingt das
Gehör. Melodisch und kraftvoll. Wem Die Happy nicht zu langweilig
sind, wen Frauenstimmen im Rock'n'Roll nicht abschrecken können,
für den ist dies genau das richtige Album. Aimee Cares wissen
mit Stille und Krach, Harmonie und Lärm zu spielen. Ein gelungenes
Stück schweizer Alternative Rock Geschichte, leider aber ohne
das besondere Etwas... |
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OZELOT2001.com
E-MAGAZIN |
Seit
acht Jahren existieren Aimee Cares, eine kleine aber feine schweizer
Band, bereits. Anfangs wurde noch unter einem anderen Namen musiziert
aber mittlerweile nach vielen Auftritten im In-Ausland strebt man
die Weltherrschaft mit dem goldenen Zeitalter an. Ein breites Spektrum
bei der Musik sorgt neben einer ordentlichen liveperformance für
eine beachtliche Fanbase. Zur CD selbst: In der Schweiz erschien
das Album bereits im letzten Jahr und nun hat auch Deutschland die
Chance in den Genuss der modernen Rockmusik zu kommen. Moderne Rockmusik
bedeutet hier einfach, dass harte Gitarrenklänge sich mit der
wunderbaren Stimme von Stefanie Buri treffen und zusammen ein paar
Synthietöne einladen. Insgesamt lässt es sich etwas schwer
beschreiben aber gerockt wird ordentlich und Leute die auf Keith
Caputo, Life of Agony oder Ähnliches stehen sollten hier mal
reinhören. Aufgenommen und produziert wurde die CD gemeinsam
mit Mario Thaler in den legendären Uphon Studios in Weilheim,
dort haben auch schon Slut, The Notwist und die Sportfreunde Stiller
Alben entstehen lassen. Fazit: Ein Album welches durch seine Ecken
und Kanten erst richtig gut wird - das rockt! |
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HANDLEMEDOWN.de
E-MAGAZIN (5/10 Punkten) |
Dass
DJ Bobo keine Referenz für schweizerische Musik sein muss,
haben in der Vergangenheit Bands wie Snitch oder die großartigen
Favez gezeigt. Im Schatten derer zeigt sich nun auch Aimee Cares.
Das Quartett mit Frontfrau Stefanie Buri ist musikalisch nicht sehr
weit weg von den genannten Referenzen, auch wenn noch der Nachweis
über die Beständigkeit der Band erbracht werden muss –
in Platten gerechnet, schließlich besteht die Band bereits
seit acht Jahren. Emotional geht es zu, aber weit weg von schwarzen
Matten und hängenden Gesichtern. „Her Golden Age"
bewegt sich überwiegend im Midtempo-Bereich und erinnert nicht
selten an eine langsamere Version von Die Happy. Mit dieser Mischung
sorgen die jungen Eidgenossen nicht nur in ihrem Heimatland für
aufmerksame Ohren, auch hierzulande schafften sie es beispielsweise
zum Highfield-Festival in Erfurt. Den einzigen Vorwurf, den sich
Aimee Cares gefallen lassen müssen, ist ihre Behäbigkeit.
So sehr ich mich persönlich gegen den Vorwurf wehre, Schweizer
wären ein langsames Völkchen, so sehr muss ich dies Aimee
Cares stellenweise vorwerfen. Man wird doch sehr von ihnen eingelullt
und wünscht sich, sie würde im nächsten Song mal
richtig Gas geben. „Amazing Goodbye" oder „Trees
Lose Colours" gehen zwar gut ins Ohr und insbesondere der zeitweise
einsetzende zweistimmige Gesang gefällt gut, aber überwiegend
fehlt „Her Golden Age" der nötige Pepp, vielleicht
eine Prise Paramore oder im Sound halt – man möge mir
das Wortspiel verzeihen – eine ordentliche Portion Eier. So
ist Aimee Cares zwar nett anzuhören, landet aber auch bald
zum längeren Aufenthalt im Cd-Ständer. |
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ROTERAUPE.de
E-MAGAZIN |
Die
Stimme. Ja, die lässt einen erstmal staunen. Irgendwo zwischen
Skunk Anansies Skin und Kate Bush drückt diese kehlig, aber
doch hell aus den Lautsprechern. Dynamisch, energisch nicht aggressiv,
untermauert Sie die rockenden Belange der Instrumente aus dem Hintergrund.
Aimee Cares kommen aus der Schweiz und haben mit Sängerin Aimee,
ach nein, Stefanie Buri ein echtes Goldkehlchen am Mikrofon. Ohne
Sie, würde sich die Band auch kaum von anderen druckvoll rockenden
Bands unterscheiden. 10 Tracks nach dem gängigen Hook, Bridge
und Refrain-Schema mit massig Riffs und Basslastigkeit ausgestattet,
gibt..s ja allerhand. Live macht das sicherlich mehr Eindruck als
auf dem flachen Silberling, da klappt die Kinnlade nur für
die Sängerin runter. Reinhören mit "Other side",
das sich nach einer zu Tal preschenden Basslawine, an der kräftigen
Stimme nährt, welche im Refrain in den buntesten Farben tönt.
Da darf man schonmal an Die Happy denken. Das in den Weilheimer
Uphon Studios, in welchen bereits Slut, Notwist und Konsorten Wunderwerke
vollbrachten, entstandene Album "Her golden age" ist ein
straighter Rocker mit beeindruckender Gesangsunterstützung.
Das erhoffte goldene Zeitalter ist aber noch nicht in Sicht... |
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STORMBRINGER.at
E-MAGAZIN (3,5/5 Punkten) |
Aus
dem Großraum St. Gallen stammt das junge Quartett, das sich
unverkennbar dem Indi/Alternative Rock seit nunmehr acht Jahren
widmet und dieser Tage ein durchaus „Label-reifes" Debütalbum
weltweit präsentiert. Als Haupteinflüsse rund um die 24
jährige Sängerin/Bassistin Stefanie Buri werden da Bands
wie SKUNK ANANSIE, SMASHING PUMPKINS, NAKED LUNCH, SLUT, PORTISHEAD,
OASIS, UND PORCUPINE TREE angepriesen, was dem Konsumenten prophylaktisch
schon mal auf Mol einstimmen lässt …
Und ja, der Mol-Faktor stimmt allemal. Zwar erfinden AIMEE CARES
das Rad nicht neu, doch merkt man der Truppe an, möglichst
aus ureigenen, tiefen, inneren Gefühlen ihre Tonkreationen
nach außen zu kehren. Dass dabei die versierte wie facettenreiche
Vokalperformance von Frontfrau Steffi sicher ein großes bzw.
das größte Plus ist, liegt wahrscheinlich daran, weil
man des Öfteren eine gewisse Ms. Skin (ex- SKUNK ANANSIE) vor
dem geistigen Auge wahrnimmt. Will heißen: einerseits ein
fragiles, andererseits ein sehr Energie geladenes Timbre. Kompakt
arrangierte Tracks kriegt man auf "Her Golden Age" allemal
zu Ohr, die – ironisch gesprochen – selbigen Abschnitt
(noch) nicht reflektieren, im künstlerischen Sinne natürlich.
Denn die wahrlich herausragenden, mitreißenden, Ohrenschmalz
knackenden (oder wie man da will) Momente sind doch eher dünn
gesät, obschon ein gewisses Tagträumerflair auf den 35
Minuten gut gesprochen werden kann. Dankenswerterweise ließ
man den Sound von einem erfahren Produzenten wie Mario Thaler (SPORTFREUNDE
STILLER, SLUT) Maß schneidern, so dass die Laut/Leisedynamik,
von der die meisten Lieder des Longplayers leben, schmissig, sprich
effizient rüberkommt. Anspieltipps: der flotte Opener "Amazing
Goodbye" und das cool dahin treibende "Other Side".
Solider, wenn auch Ausbaufähiger Einstand! |
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POWERMETAL.de
E-MAGAZIN |
Sind
AIMEE CARES eine Alternative-Rock-Band? Die Schweizer bieten uns
auf ihrem Debütalbum "Her Golden Age" haufenweise
melancholische Gesangsmelodien an, aber insgesamt fehlt einfach
etwas die Schwere und Intensität, von der beispielsweise eine
Band wie INCUBUS lebt. Richtige Riffs sind Mangelware ('Other Side'
bietet hier die rühmliche Ausnahme), die Achtel regieren die
Welt. Zum Ende hin werden Sängerin und Bassistin Stefanie Buri
und ihre Mannen sogar noch richtig rotzig. Ach, was weiß ich,
egal was für ein Etikett AIMEE CARES auch verpasst bekommen
(sollten), sie verstehen ihr Handwerk und liefern mit dieser Scheibe
einen starken Einstand ab.
Die Songs von "Her Golden Age" sind ganz
klar auf Frontfrau Stefanie ausgerichtet und bieten ihr ausreichend
Platz, um ihre Stärken auszuspielen. Als Vergleich muss tatsächlich
die eigentlich unantastbare Skin von SKUNK ANANSIE herhalten, denn
gelegentlich könnte die Schweizerin glatt als deren kleine
Schwester durchgehen. Dass es noch nicht richtig knistert und sich
die Gänsehaut noch nicht einstellen möchte, könnte
auch an den etwas zurückhaltenden Songs liegen. Es dominieren
die Laut-Leise-Spielchen, die das Quartett bereits perfekt beherrscht.
Die ruhigen Strophen sind meist von spartanischen und voller Effekte
daherwabernden Gitarren untermalt, die dann urplötzlich explodieren
und mit lauten Achteln für Dampf sorgen. Keine Soli, keine
ausufernden Instrumentalpassagen. Ein Schema, das oft genug funktioniert.
Auch hier verfehlt es seine Wirkung nicht.
Mit fortlaufender Dauer wird es zwar etwas eintönig
und auch das Fehlen der ganz großen Melodien macht sich bemerkbar,
aber AIMEE CARES können sich jederzeit auf ihre Sängerin
verlassen, die das ganze Boot noch im Fahrwasser hält. So packt
sie dann auch gegen Ende mit 'North', 'Beautiful Mistake' und 'What
It Seems' die besten Melodien des Albums aus und hinerlässt
somit abschließend einen sehr positiven Gesamteindruck. Auf
"Her Golden Age" befinden sich sicherlich einige potenzielle
Hits, die mit einem schicken Video und genug Geld für eine
Rotation für gehörig Furore sorgen könnten. Das mit
einem guten Riff startende 'Other Side', das getragene 'Together',
der coole Rocksong 'North' oder das moderne 'Beautiful Mistake'
würden sich bestimmt dazu eignen.
Die Produktion von Mario Thaler, die angeblich
nur zwei Wochen gedauert haben soll, ist mehr als amtlich. Sie besitzt
gehörig Dampf unter den Kesseln, der Gesang steht schön
im Vordergrund, und auch sonst sitzt alles dort, wo es eben sitzen
soll. Wer auf modernen Indie-, Alternative- oder College-Rock steht
und sich gerne von einem weiblichen Gesang, der mal liebreizend,
mal melancholisch und dann wieder wütend klingt, verzaubern
lässt, sollte AIMEE CARES und ihr Debütalbum "Her
Golden Age" unbedingt mal anchecken. Ein guter Start, den die
Eidgenossen Anfang April auf Tour mit PSYCHOPUNCH auch auf Deutschlands
Bühnen sogar noch ausbauen wollen. Eine skurrile Kombination,
aber warum eigentlich nicht? Anspieltipps: Beautiful Mistake, North,
Emotional.
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HEAVY
MAGAZIN (9/12 Punkten) |
| Der
Albumtitel „her golden age" muss einfach auf die Frontdame
Stefanie Buri bezogen sein. Die junge Schweizerin, die neben dem
Gesang auch noch für den Bass bei der bereits vor acht Jahren
gegründeten Indie Rock-Band zuständig ist, verfügt
über eine wirklich herausragende, ausdrucksstarke, facettenreiche
und kraftvolle Stimme, die ganz eindeutig das starke Debüt
dominiert. Stimmlich zwischen Skin, Marta Jandova, Dacia Bridges,
PJ Harvey und Heather Nova angesiedelt, kann der treibende, genehm
harte und sehr erwachsene Rock von Aimee Cares sich gut entfalten
und schafft es, in Form von „Amazing Goodbye", „Trees
Lose Colours" und „North" echte Highlights zu setzen.
Auch für Fans von Muse, Placebo, Lush oder Breeders durchaus
sehr interessant. |
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ROCK
HARD (7/10 Punkten) |
Wer im April eins der 21 Tourkonzerte von Psychopunch im deutschsprachigen
Raum besuchen will, sollte zeitig auf der Matte stehen. Im Vorprogramm
ist mit AIMEE CARES nämlich ein interessanter Newcomer aus
der Schweiz zu sehen. Wobei die Kapelle um Frontfrau/Bassistin Stefanie
Buri mit ihrem erfreulich ungekünstelt produzierten „Her
Golden Age"-Debüt eher in die Indie- als in die Rotzrock-Ecke
abzielt. Eben Skunk Anansie, Smashing Pumpkins, Die Happy &
Co. statt Gluecifer, Hellacopters und Konsorten. Dass dem Quartett
aus dem Raum St. Gallen keine Songs von der Stange in die Tüte
kommen, ist zwar lobenswert, gleichzeitig aber auch die große
Schwäche der Scheibe. Will heißen: Auch nach einem guten
Dutzend Durchläufen ist bei mir trotz des guten Gesangs von
Steffi keine der zehn Eigenkompositionen hängen geblieben.
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ROCKSTAR
(Note 4,5) |
| Neuer
Name, erneuerter Sound: Aimee Cares – die ehemaligen Sick
Condition – steigen auf ihrem ersten „richtigen"
Album mit zehn kraftvollen Alternativ-Rock-Assen in den Ring, von
denen fast jedes zu einem KO in der Lage ist. Einige Tracks sind
neu, ein paar alte wurden aufgepeppt. Stefanie Buri hat deutlich
an Kraft und Intensität gewonnen und bildet immer noch das
Grundgerüst, auf dem die Songs bauen. Musikalisch sicherlich
ein grosser Schritt nach vorne, auch wenn der rohe, ungestüme
Charme der alten EPs hie und da fehlt. Wer das mag, mag auch Skunk
Anansie „Stoosh" und Nirvana „Bleach".
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METAL
HAMMER (4/7 Punkten) |
| Sonderlich
neu ist es kaum, was die Schweizer Band Aimee Cares auf ihrem Debüt
"her golden age" präsentiert. Nicht von ungefähr
verweist das Presseinfo auf Affinitäten zu Skunk Anansie und
Die Happy. Ich hätte zusätzlich noch Eat No Fish und ein
wenig Guano Apes in petto, denn aus all diesen Quellen schöpfen
die drei Instrumentalisten und ihre Sängerin Stefanie Buri.
Das alles klingt nicht schlecht, wird zudem handwerklich sauber
dargeboten und ist gut produziert. Allerdings: Man glaubt, bereits
alle Ideen von irgendwo anders zu kennen. Die Stücke bieten
nur wenig Überraschungen, die Arrangements sind zu vorhersehbar
und das Songwriting nicht besonders außergewöhnlich.
Klar hat Produzent Mario Thaler (u.a. Sportfreunde Stiller) die
breiten Gitarrenwände gut in Szene gesetzt, und auch die Drums
dreschen vornehmlich in modernen Grooves. Dennoch bleiben nur wenige
Momente im Ohr hängen. Das ist für ein Erstwerk okay –
beim nächsten Mal sollte mehr Eigenständigkeit oberstes
Gebot sein.
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YOUBLOOM.DE |
Vor einigen Jahren formierten sich die Schweizer Stefanie Buri,
Marc Frischknecht, Rolf Buri und Christian Schönenberger noch
unter dem Namen ’Sick Condition’. Als Aimee Cares legten
sie richtig los. Zielstrebig haben die vier Schweizer an ihrem Sound
und ihren Songs gearbeitet. Die weit über hundert Konzerte
der Band sind Ausdruck ihrer Spielfreude, welche sie mittlerweile
auf eine beachtliche Fangemeinde blicken lässt. Auftritte u.a.
beim Highfield Festival 2007 oder dem ’Rock la Mures’
in Rumänien gehören zu den Live- Highlights der Band.
Heute stehen Aimee Cares vor dem Release ihres
Debütalbums "her golden age" am 4.April 2008 . Ein
immer vorwärtsbringender Bass vereint mit harter Gitarre und
mächtigen Drums prägen den Sound der Band. Herrlich unverkrampft
rocken die Schweizer los und lassen einen mitgehen. Doch das eigentlich
faszinierende an Aimee Cares ist die Stimme von Stefanie Buri. Wie
einst Skin bei Skunk Anansie trägt sie den Hörer mit einer
beeindruckenden Ladung Energie, aber irgendwie zugleich auch zerbrechlich
sanft anmutenden Stimme durch die zehn Songs. Textlich laden sie
in eine Welt düsterer Gestalten, von Ängsten im Labyrinth
des Lebens bis hin zum Licht. Und immer wieder diese anziehende
Stimme Stefanie Buris. Das gefällt.
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TRESPASS.CH |
Vielleicht ist es ein wenig gar früh, Aimee’s goldenes
Zeitalter schon mit dem Debut auszurufen. Dies obwohl die Ostschweizer
Band ziemlich sicher das Zeug dazu haben, den Albumtitel in Zukunft
wahr zu machen. Entstanden ist Aimee Cares vor acht Jahren unter
dem Namen Sick Condition und spielte noch ein bisschen brachialer.
Und diesen Punkrock haben Aimee Cares, zwei Musiker und Sängerin
Stephanie, im Ansatz glücklicherweise erhalten. Ansonsten würde
es ihnen nämlich an Ecken und Kanten mangeln, um mir zu gefallen.
Die volle Stimme und die aufmüpfigen Gitarren prägen den
modernen Pop-Rock aus der Ostschweiz. Daneben lassen Aimee Cares
aber auch etwas Luft, was ganz gut tut, weil sich der Sound sonst
fast zu sehr verdichten würde. So klappt die Verbindung von
eher sanften Melodien und teilweise harschen Gitarrenriffs auf der
Mehrheit der zehn Songs. Und es ist ja auch nicht einfach, auf der
einen Seite neu und anders zu tönen, auf der anderen aber nicht
zu experimentell zu werden. In Sachen Effekte hört man ab und
zu einen sphärischen Wind um das Soundgebäude wehen oder
Aimee Cares spielen den Bass so knackig, wie man das heute eben
tun kann. Nach dem nationalen Release von "Her golden Age"
mit Plattentaufe am 24.11. wird das Aimmee Cares - Debut ab Februar
’08 auch in Deutschland vertrieben. Und obwohl man sich dabei
für den Parner "Extratours" entschied, scheint mir
der Sinn der Thurgauer nicht unbedingt nach Umwegen zu stehen -
die konsequente Ausrichtung nach Norden empfiehlt sich mittlerweile
sowieso für alle Bands im fremdsprachigen Sektor. |
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20
MINUTEN |
Mal sind sie wuchtig und greifen so hart in die Saiten, wie es sich
für eine Band mit Punk-Rock-Vergangenheit gehört. Dann
wird es auf dem Debütalbum von Aimee Cares wieder ruhig. Zehn
charismatische Songs finden sich auf „her golden age",
getragen von der melancholischen Stimee von Stefanie Buri. |
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OZELOT2001.com
E-MAGAZIN |
Seit acht Jahren existieren Aimee Cares, eine kleine aber feine
schweizer Band, bereits. Anfangs wurde noch unter einem anderen
Namen musiziert aber mittlerweile nach vielen Auftritten im In-Ausland
strebt man die Weltherrschaft mit dem goldenen Zeitalter an. Ein
breites Spektrum bei der Musik sorgt neben einer ordentlichen liveperformance
für eine beachtliche Fanbase. Zur CD selbst: In der Schweiz
erschien das Album bereits im letzten Jahr und nun hat auch Deutschland
die Chance in den Genuss der modernen Rockmusik zu kommen. Moderne
Rockmusik bedeutet hier einfach, dass harte Gitarrenklänge
sich mit der wunderbaren Stimme von Stefanie Buri treffen und zusammen
ein paar Synthietöne einladen. Insgesamt lässt es sich
etwas schwer beschreiben aber gerockt wird ordentlich und Leute
die auf Keith Caputo, Life of Agony oder Ähnliches stehen sollten
hier mal reinhören. Aufgenommen und produziert wurde die CD
gemeinsam mit Mario Thaler in den legendären Uphon Studios
in Weilheim, dort haben auch schon Slut, The Notwist und die Sportfreunde
Stiller Alben entstehen lassen. Fazit: Ein Album welches durch seine
Ecken und Kanten erst richtig gut wird - das rockt! |
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HANDLEMEDOWN.de
E-MAGAZIN (5/10 Punkten) |
Dass
DJ Bobo keine Referenz für schweizerische Musik sein muss,
haben in der Vergangenheit Bands wie Snitch oder die großartigen
Favez gezeigt. Im Schatten derer zeigt sich nun auch Aimee Cares.
Das Quartett mit Frontfrau Stefanie Buri ist musikalisch nicht sehr
weit weg von den genannten Referenzen, auch wenn noch der Nachweis
über die Beständigkeit der Band erbracht werden muss –
in Platten gerechnet, schließlich besteht die Band bereits
seit acht Jahren. Emotional geht es zu, aber weit weg von schwarzen
Matten und hängenden Gesichtern. „Her Golden Age"
bewegt sich überwiegend im Midtempo-Bereich und erinnert nicht
selten an eine langsamere Version von Die Happy. Mit dieser Mischung
sorgen die jungen Eidgenossen nicht nur in ihrem Heimatland für
aufmerksame Ohren, auch hierzulande schafften sie es beispielsweise
zum Highfield-Festival in Erfurt. Den einzigen Vorwurf, den sich
Aimee Cares gefallen lassen müssen, ist ihre Behäbigkeit.
So sehr ich mich persönlich gegen den Vorwurf wehre, Schweizer
wären ein langsames Völkchen, so sehr muss ich dies Aimee
Cares stellenweise vorwerfen. Man wird doch sehr von ihnen eingelullt
und wünscht sich, sie würde im nächsten Song mal
richtig Gas geben. „Amazing Goodbye" oder „Trees
Lose Colours" gehen zwar gut ins Ohr und insbesondere der zeitweise
einsetzende zweistimmige Gesang gefällt gut, aber überwiegend
fehlt „Her Golden Age" der nötige Pepp, vielleicht
eine Prise Paramore oder im Sound halt – man möge mir
das Wortspiel verzeihen – eine ordentliche Portion Eier. So
ist Aimee Cares zwar nett anzuhören, landet aber auch bald
zum längeren Aufenthalt im Cd-Ständer. |
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